Workshop Biographische Übergänge

Wir alle wissen, unser Lebensverlauf ist keine Zielgerade. Unsere Biographie ist geprägt von mehr oder weniger intensiven Übergängen, Wendepunkten und von vielen kleinen und größeren kritischen Lebensereignissen. Gerade mit zunehmendem Alter werden die ganz persönlichen Transitionserfahrungen unausweichlicher. Sie rücken sozusagen näher an das eigene Ich, an die eigene Identität heran. Doch wie können wir gut mit eher verunsichernden biographischen Übergängen umgehen?

Die Lebenslaufforschung zeigt auf, dass Wendepunkte Zeiten der Instabilität sein können. Es gilt alte Rollen- und Selbstbilder aufzugeben und stattdessen eine neue Identität zu entwickeln. Je nach verfügbaren körperlichen, psychischen und sozialen Ressourcen resultieren aus Übergängen echte neue Chancen oder können zu tiefgreifenden krisenhaften Veränderungen führen.

Die Wissenschaft zeigt, dass vor allem der Übergang zum Älterwerden, oft verbunden mit dem Renteneintritt, als überwiegend ambivalent erlebt wird.

Was sagt die Psychologie dazu?

Der deutsch-amerikanische Psychologe Erik H. Erikson hat in seinem entwicklungspsychologischen Modell davon gesprochen, dass Menschen zwischen der Lebensmitte und dem Renteneintritt die Entwicklungsaufgabe zwischen „Generativität und Stagnation“ lösen sollten. Was heißt das genau?

Dazu sagt die Schweizer Psychologin Pasqualina Perrig-Chiello (Forscherin zu den Themen Lebensmitte und Generationenbeziehungen) in der GEO Wissen Nr. 50 folgendes:

„Vor der Frage, ob sich alles nur um das eigene Ich drehen soll, was nach Erikson dazu führt, dass man in seiner Entwicklung stagniert – und am Ende Sinnleere spürt. Oder ob man ein Bedürfnis entwickelt, Werte für die kommende Generation zu schaffen und weiterzugeben – was, so Erikson, i.d.R. als Bereicherung der eigenen Persönlichkeit empfunden wird.

Ich sehe das eine Nuance anders: mehr Zeit für sich und ein Engagement für die Gesellschaft schließen sich nicht unbedingt aus. Denn nur wer Zeit dafür hat, in sich zu gehen, kann etwa feststellen, dass die Fixierung beispielsweise auf den Beruf ihn nicht weiterführt, sondern stagnieren lässt. Viele Menschen kommen durch das Innehalten überhaupt erst auf die Idee, sich auch für andere einzusetzen – etwa wenn sie sich die Frage stellen, welche Spuren im Leben sie hinterlassen können, auch wenn sie keine Kinder haben.“

Was möchten Sie ganz persönlich mit Ihren besten Jahren anfangen?

Also haben Sie sich schon einmal gefragt: Was sie mit Ihrer Zeit zwischen 58 und 70 Jahren anfangen wollen? Wie wollen Sie mit Ihrem Können, mit Ihrem Wissen, mit Ihrer Energie, mit Ihrer neu gewonnen Freiheit umgehen? Wozu möchten Sie diese Jahre – 10 bis 15 können es leicht sein – generativ einsetzen? Welcher Traum oder welche Ideen sind noch offen? Welches Projekt wären Sie gerne einmal – vielleicht auch in jungen Jahren – angegangen? Oder welche Werte sind Ihnen so nah, dass Sie gerne einen Rahmen schaffen würden, um sie lebendig werden zu lassen?

Alles Fragen die viele Männer und Frauen oftmals in der Lebensmitte zwischen 45 und 55 Jahren und dann wieder 2 – 3 Jahre vor dem Renteneintritt oder kurz danach einholen.

In den Jahren der Lebensmitte bekommen viele Menschen – vor allem aufgrund von äußeren Zwängen – die „Kurve“ nicht, um diesen Anliegen und Bedürfnissen in sich echte Resonanz zu schenken. Doch es gibt im Leben oft eine zweite Chance.

Proaktiv sein

Aus der Forschung wissen wir, dass ein zentrales Element in dieser Zeit die Proaktivität ist. Es eben nicht auf sich zukommen lassen, sondern sich im eigenen Tempo und Rhythmus mit Spaß und Lebendigkeit darauf vorbereiten. Kreative Ideen entwickeln, den inneren Freiheiten folgen, für Überraschungen sich selbst gegenüber sorgen, neues Denken und Wagen und dies alles auf Grundlage vieljähriger Erfahrungen und innerer Weisheit. Welch ein Luxus.

Hätten Sie Lust auf diesen Luxus?

Mit unserem Workshop Biographische Übergänge können Sie folgenden Aspekten nachgehen:

  • Wir möchten einen Entfaltungs- und Entwicklungsraum konzipieren, einen Ort der inneren Einkehr mit Gleichgesinnten zur Verfügung stellen. Einen Ort mit anderen an dem sich Proaktivität fast spielerisch einstellt.
  • Und wir wollen Ihnen Methoden und Interventionen anbieten, die Ihren ganz persönlichen Übergangsprozess befördern.
  • Wir bringen Sie auf den neusten Stand im Bereich der Altersforschung. Wir sagen Ihnen etwas darüber, wie der Übergang in die letzte Lebensphase bestmöglich gelingt. Welche Aspekte es dabei möglichst zu berücksichtigen gilt.
  • Und wir wollen gemeinsam konkrete Ideen und Projekte entwickeln, die Ihnen konkrete Perspektiven eröffnen, ganz nach eigenem Gusto. Ein Think Tank für Best Ager.
  • Wir stellen uns einen exklusiven Seminarort in den Bergen oder am Meer vor. Eine Gruppe von max. 12 – 14 Menschen. 4 Module à 3 Tage. Einstieg jederzeit möglich. Und alles begleitet von zwei Experten für Übergänge.

Was wir gerne wissen möchten:

  • Wäre solch ein Workshop Biographische Übergänge für Sie interessant?
  • Würden Sie für die Zeit in Ihr abschließendes Lebensdrittel zwischen 5.000 € – 6.000 € für insgesamt 10 – 12 Tage investieren?

Markus Buschmann | xpand Business Coach
Bertram Kasper | Dipl. Supervisor, Business Coach, Partner von profilingvalues, Krisencoach


 

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